Was bringt ein Praktikum?

Praktikumseinsätze bei Confinale

Zürich, Aug 2019

Studierenden wird – im Gegensatz zu ausgebildeten Lehrlingen – oft fehlende Praxiserfahrung nachgesagt. Ob an dieser Aussage etwas daran ist und was man dagegen tun kann, zeigen wir anhand der Erfahrungen mit Praktikanten bei Confinale auf.

Was motiviert Studenten, sich bei Confinale für ein Praktikum zu bewerben? Weshalb bietet Confinale Praktikumsstellen an? Weil beide Seiten voneinander profitieren können und somit ein Mehrwert für alle entsteht.

In einigen Studien sind Praktika obligatorisch, und bei allen Arbeitgebern sind Bewerbende mit Praktikumserfahrung bevorzugt. Das weiss auch unser aktueller Praktikant, Michael Nadig: «Zwar ist das Praktikum ein zwingender Bestandteil der Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker, aber es ist für mich auch eine wertvolle Berufserfahrung». Das Praktikum ermöglicht den Studenten nicht nur Einsicht in den Berufsalltag, sondern zeigt ihnen auch auf, welche Richtung und Vertiefung sie während dem weiteren Studium einschlagen wollen.

Umgekehrt profitiert auch Confinale als Arbeitgeber. Dazu Fabian Erni, Leiter Software-Entwicklung: «Mit den Studenten bleiben wir am Puls des Geschehens in der Ausbildung und erhalten wertvolle Inputs für die Weiterentwicklung unserer Software-Produkte und Anwendungen». Ein weiterer Vorteil ist die Erhöhung der Arbeitgebermarke «Confinale» unter den Studenten und potenziellen Mitarbeitenden. Das bestätigt auch Michael – er stiess auf der Online-Praktikumsplattform der Alumni auf Confinale und bewarb sich bei Confinale.

Damit das Praktikum bei Confinale ein Erfolg wird, braucht es bei den Praktikanten technische Voraussetzungen wie das Beherrschen von Angular, Python und Java – weitere Programmiersprachen sind ein Plus. Als kleine Firma legt Confinale zudem grössten Wert darauf, dass der Praktikant ins Team passt sowie auf Selbständigkeit. Genau diese Punkte haben auch Michael überzeugt: «Während dem Bewerbungsprozess haben sich die Mitarbeitenden von Confinale persönlich um mich gekümmert und ich konnte vorgängig das ganze Team kennen lernen». Und auch der zweite Punkt – die Selbständigkeit – erfüllt Michael voll und ganz und ist begeistert: «Ich bin immer wieder überrascht, wie selbständig ich arbeiten kann und welches Vertrauen mir entgegengebracht wird». Was bei Confinale während Praktika aufgrund der Kundschaft – Firmen im Finanzbereich – nur sehr beschränkt möglich ist, sind Einsätze beim Kunden vor Ort. Aber es gibt genügend herausfordernde Projekte, die sich inhouse entwickeln lassen.

Confinale hofft, dass sich aus dem Praktikum etwas Dauerhaftes entwickeln wird; diese Hoffnung teilen auch die Praktikanten. Das kann eine Teilzeitstelle bis zum Ende des Studiums sein und/oder nach dem Abschluss eine Festanstellung. So profitiert Confinale von der Investition in die Ausbildung und der Praktikant kennt bereits sein künftiges Aufgabenfeld und das Team. Da Confinale in verschiedenen Bereichen unterwegs und für neue Aufgaben aufgeschlossen ist, findet sich immer ein Tätigkeitsfeld das sowohl für den Praktikanten wie auch für Confinale spannend ist und bereits einige Male zur Entwicklung von neuen Angeboten geführt hat, wovon auch unsere Kunden wieder profitieren.

Fabian Erni merkt an, dass aufgrund der Teamgrösse und des Tätigkeitsgebietes pro Semester jeweils nur ein Praktikant aufgenommen werden kann, damit eine optimale Betreuung gewährleistet ist. Der Praktikant durchläuft ein normales Bewerbungsverfahren inklusive des Lösens einer technischen Aufgabe. Ist das nicht aufwändig für ein Praktikum von drei Monaten? «Der Teamspirit ist enorm wichtig, da gehen wir keine Kompromisse ein», bekräftigt Fabian Erni.

Praktika sind für Arbeitgeber eine aufwändige Sache: erst die Selektion, dann das Zuweisen von geeigneten Arbeiten und die Betreuung während dem Praktikum. Es ist aber auch eine hervorragende Chance für beide Parteien: herauszufinden ob man zueinander passt und voneinander zu lernen.

Ihr Ansprechpartner:

Annemarie Kasper
Head of Administration

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